Peugeot nicht zu stoppen

Dreifachsieg Peterhansel heute schnellster

Peugeot nicht zu stoppen: Dreifachsieg Peterhansel heute schnellster
Erstellt am 7. Januar 2016

Rallye Dakar 2016 vierte Etappe

 

Peugeot Buggy´s überlegen in der Höhe

 

Der 630 KM lange Rundkurs bei San Salvador De Jujuy passte mit seinen sehr schnellen Felsigen und Sandigen Pisten ins „Beuteschema“ der Peugeot Buggys. Die WP auf einem 3.500 Meter hoch gelegenen Plateau hatte 429 KM. Auf Grund des geringen Sauerstoffanteil in dieser Höhe haben Fahrer und Motoren Mühe ihre volle Leistung zu bringen. Erschwerend hinzu kommt, dass dies eine Marathonetappe ist ohne abendlichen Service im Biwak.

Schnellster war der Rallye Dakar Rekordsieger Stephane Peterhansel, er verwies seine Teamkollegen Carlos Sainz und Sebastian Loeb auf die Plätze zwei und drei. Unter den Mini und Toyota Fahrern mach sich bereits Ernüchterung breit. „Die Peugeot haben einen Leistungs- und Gewichtsvorteil, die sind viel schneller als wir“ so Nasser Al Attiyah nach der Etappe. Al Attiyah wurde vierter und liegt nun hinter Loeb und Peterhansel auf Platz drei der Gesamtwertung.

Wie überlegen die Peugeot sind zeigt sich am Ergebnis des im Auto noch wenig erfahrenen Cyril Despres der auf Platz fünf ins Ziel kommt und daran, das  Carlos Sainz den zweiten Platz trotz zeitraubenden Reifenwechsels eingefahren hat.

Die Welt auf der Dakar ist komplett verändert die einst dominierenden Minis sind in der Top 10 nur mit zwei Fahrzeugen vertreten während sich dort vier Toyota und vier Peugeots tummeln.

Heute war der Sieg der Peugeot Streckenbedingt keine Überraschung, aber auch bei den vorherigen Etappen auf teilweise engen Strecken waren die Peugeot nicht zu schlagen. „Die können später bremsen, beschleunigen besser und sind viel schneller in der Endgeschwindigkeit“ so Toyota Copilot Dirk von Zitzewitz der heute mit Giniel De Villiers 11. wurde.

 

Jürgen und Daniel Schröder kommen mit ihrem Nissan Pickup V8 heute als 34. Ins Ziel und halten damit den 28. Rang im Gesamtranking.

 

Bei den Trucks kommen die einstigen „Dominatoren“ des russischen KAMAZ Teams noch nicht recht in Fahrt. Eduard Nikolaev belegt heute den fünften Platz sein Teamkollege Airat Mardeev wird neunter und ist nun Gesamt auf Platz fünf. Der Tagessieg geht an den Niederländer Gerhard De Rooy auf Iveco.

Richtig gut unterwegs sind die MAN des niederländischen „Vekla“ Teams. Bei der letzten Dakar Rallye plagten noch Temperaturprobleme die Roten Racetrucks, diese scheinen nun gelöst und die MAN mit Peter Versluis und Hans Satcey belegen heute die Plätze zwei und drei. Im Gesamtranking führt Versluis vor Stacey.

 

 

Morgen führt die fünfte 642 KM lange Etappe über die Grenze nach Bolivien dabei legt die Rallye einen großen Teil der Überführung in Höhen über 4.000 Meter zurrück.

 

 

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