Jutta Kleinschmidt bei Elektro Rallye "WAVE 2016"

Rallye Dakar Siegerin auf Abwegen?

Jutta Kleinschmidt bei Elektro Rallye "WAVE 2016": Rallye Dakar Siegerin auf Abwegen?
Erstellt am 14. Juni 2016

Jutta Kleinschmidt Steuert einen BMW i3 des itk-engenieering Teams.  

Jutta was treibt Dich auf eine Elektroauto Rallye?  

"Ich liebe Technik, Innovation und Forschung. Als Ingenieurin habe ich in der Fahrzeugentwicklung gearbeitet, bevor ich mich ganz dem Motorsport verschrieben habe. Auch im Motorsport habe ich die Autos mitentwickelt. Das ist meine Leidenschaft. E-Mobilität ist ein weites Feld, auf dem gerade unglaublich viel passiert: Autonomes Fahren, Batterietechnik, Leichtbauweise, Vernetzung der Autos, Digitalisierung. Das ist eine Riesenherausforderung."

Wie siehst Du die Alltagstauglichkeit und den Fahrspas mir E-Autos?

"Wenn man einen elektrischen Sportwagen, auf der Rennstrecke fährt, machen die schon ziemlich viel Spaß. Gut, ich kann damit nicht solange fahren wie mit einem Benziner, die Batterie ist schneller leer als der Tank. Da muss eben noch dran gearbeitet werden.“

Während Jutta heute schon andere Termine war nimmt geht es für die anderen Teilnehmer der WAVE 2016 weiter bis zum Ziel in Basel am Samstag. 

Rund 80 Teilnehmer sind bei der der WAVE Trophy eine Woche lang rein elektrisch unterwegs. Auch ein Team von Daimler Fleet Management ist mit zwei elektrisch betriebenen Mercedes-Benz B-Klassen dabei.

E-Mobility wird dabei nicht nur für die Fahrer direkt erlebbar. Entlang der Strecke zeigt Daimler Fleet Management unter realen Bedingungen, dass Elektroautos wie die B-Klasse Electric Drive sowohl für alltägliche Strecken, in anspruchsvollen Situationen und als Flottenfahrzeuge für die Anforderungen des Alltags bestens gerüstet sind. Nicht erst seit der aktuellen Diskussion um Kaufprämien für elektrisch betriebene Autos sei das Interesse der Kunden und der Wunsch, umweltfreundlich zu fahren, offensichtlich, so Gero Goetzenberger, CEO von Daimler Fleet Management: „Die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Autos auch für Fuhrparks von Unternehmen nimmt zu. Die Herausforderung für unsere Kunden besteht zurzeit eher in der Umsetzung. Deshalb haben wir uns zum Ziel gemacht, Unternehmen beim gewünschten Technologiewechsel hin zum emissionsfreien Fahren zu unterstützen.“ 

Daimler setzt dabei mit der B-Klasse Electric Drive genau wie VW aber anders als Tesla und BMW auf ein elektrifiziertes Großserienfahrzeug. Das spart unmengen an Entwicklungskosten und erhöht die Alltagstauglichkeit.

Neben den neunen E-Fahrzeugen sind bei der WAVE auch auf Elektroantrieb umgebaiute Oldtimer dabei. 

Die WAVE Trophy findet seit 2011 jährlich statt und versteht sich als Forum für erneuerbare Energien, saubere Mobilität und gegen den Klimawandel. Ziel der Teilnehmer ist es, die Bevölkerung für diese Themen zu sensibilisieren und gemeinsam neue Ideen für umweltschonendes Fahren zu entwickeln. Neben Unternehmen nehmen Privatteams und Universitäten mit verschiedenen Fahrzeugtypen wie E-Bikes, Serienmodellen und Prototypen teil. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das seinen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle bezieht. Entstanden ist die Idee für die WAVE, nachdem Gründer Louis Palmer 2007 als Erster mit einem aus Solarenergie betriebenen Auto um die Erde fuhr.

Der Schauplatz vor Ort bei den zahlreichen Ladestopps auf der Route mutet schon ein wenig seltsam an. Da liegen fette Starkstromkabel keuz und quer in der Gegend rum und alle Autos haben unterschiedliche Stecker und Adapter. Das zeigt auch die Hauptprobleme beim Elektroauto. Die Reichweiten sind nur für den Stadtverkehr als altagstauglich zu bezeichenen und die Ladeinfrastrultur ist kaum vorhanden. 

#DFMWave_live 

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