Etappe wegen Hitze verkürzt

Sainz holt zweiten Sieg

Etappe wegen Hitze verkürzt: Sainz holt zweiten Sieg
Erstellt am 12. Januar 2016

Rallye Dakar 2016 neunte Etappe

Etappe wegen extremer Hitze verkürzt

Das „typische“ Dakar Wetter ist zurück, über 40 Grad Hitze im Schatten und erbarmungslos brennende Sonne. Die Dünenetappe mit sehr tiefem Sand wurde wegen der Gefahr für die Motorradfahrer etwas verkürzt. „Einige der Biker fielen am CP 2 einfach um“ so ein Orgamitglied. Die Rettungshubschrauber waren ununterbrochen im Einsatz. Auch die Autos litten unter der Hitze, bei Mini waren die Motoren mit der Kühlung am Limit und bei Peugeot die Stoßdämpfer.

 

Rallyeweltmeister Sebastian Loeb fuhr sich im Sand fest und zerstörte dabei eine Antriebswelle an seinem Peugeot Buggy. Er verlor deswegen heute noch mal über eine Stunde. Damit ist der französische Starfahrer zusammen mit der Stunde die er Gestern durch den Überschlag verlor über zwei Stunden hinter der Spitze zurück.

 

Die Führung hat nun der heutige Etappensieger Carlos Sainz. Der Spanier bildet im Gesamtranking zusammen mit seinem Teamkollegen Stephane Peterhansel (beide Peugeot) eine Doppelspitze. Die Beiden sind nur sieben Minuten auseinander.

 

Weitere sieben Minuten hinter Peterhansel lauert Nasser Al Attiyah der schnellste Mini Pilot. Der Katari würde nur zu gern seinen Vorjahressieg verteidigen. Aus dem X-Raid Mini Team hat sonst nur noch Mikko Hirvonen reelle Siegchancen, er hat 34 Minuten Rückstand auf Sainz.

 

Aus dem Toyota Lager meldeten sich heute Giniel De Villiers und Dirk von Zitzewitz mit Platz vier zurück. Das deutsch / südafrikanische „Dreamteam“ liegt allerdings schon 53 Minuten zurück.

 

Aus dem Kreis dieser fünf Teams wird der Dakarsieger 2016 kommen.

 

Das Peugeot Werksteam hat gestern regelwidrig den Buggy von Peterhansel auf der Etappe betankt. Peugeot bekam dafür eine „Verwarnung“ des Veranstalters allerdings ohne Sanktionen. Der Grund ist das nicht 100% eindeutig gewesen sei ob die Überführung zwischen den zwei Teilprüfungen Teil der WP gewesen sei.

 

Sehr gut unterwegs war der Niederländer Tom Corunell in seinem kleinen Einsitzer Buggy. „Heute ging unser Spielzeugauto super, während sie die Großen überall in den Dünen festfuhren.“

 

Gerard De Rooy gewinnt mit seinem Iveco die heutige Etappe und baut damit seine Führung bei sen Trucks aus. Er liegt nun 27 Minuten vor Eduard Nikolaev (Kamaz). 

Pieter Versluis (MAN) wird heute nur 12. und verliert seinen dritten Platz an den tagesvierten Frederico Villargra (Iveco) aus Argentinien. 

 

Morgen wird die 10. Etappe von Belén nach La Rioja gefahren auf der Etappe wird das Dünenfeld um Fiambala durchquert. 

 

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