Dakar 2016 vor dem Start

Hochkarätige Starter sorgen für Spannung

Dakar 2016 vor dem Start: Hochkarätige Starter sorgen für Spannung
Erstellt am 26. Dezember 2015

Schwierige Zeiten für die Dakar Rallye.Nach der Absage von Peru wegen der erwartenden Winterunwetter (El Ninó Regenzeit) musste der französische Dakar Rallyeveranstalter ASO schnell eine neue Strecke improvisieren.  Mit Strecken nur in Argentinien und Bolivien ist Insidern allerdings klar das das Thema Sandwüste bei der Ausgabe 2016 im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu Kurz kommen wird.

 

Nennenswerte Dünen gibt es nur in der Gegend um Fiambala in Argentinien wo die Rallye nun auch zwei Tage fahren wird. Eine Dakar Rallye mit nur zwei Tagen Dünen? Ja  leider und noch was ist für die Spannung kontraproduktiv. Sehr viele der Etappen werden in extremer Höhe gefahren, gut für die Turbodieselmotoren schlecht für die Benziner. So wird den Werksteams von Mini und Peugeot ein Vorteil verschafft. Die Minis profitieren zudem davon das es kaum Dünen gibt, da währen die Peugeot Buggys wahrscheinlich gut gewesen.

Für 2017 sollte man sich früh was einfallen lassen um attraktive Strecken und neu Länder (?) zu gewinnen. Gerüchte gibt es bereits, demnach wird über eine Dakar USA/California-Baja/Mexiko-Las Vegas nachgedacht. Was PR-technisch verlockend klingen mag ist allerdings auch das Aus für das letzte wenig  Abenteuer was der Veranstaltung bisher noch geblieben ist. Warm anziehen muss sich die ASO allemal denn am Horizont im Osten geht mit der Silk Way Rallye (Moskau-Peking) im Juli 2016 ein neues Abenteuer im 14 tägigem Dakarformat an den Start.

Trotz dieser schwierigen Vorzeichen verspricht ein Blick in die Starterliste enorme Spannung, 5 Peugeot, 12 Mini und bis zu 25 Toyota Hilux versprechen mal wieder großes Spektakel. Mit Peterhansel, Sainz, Loeb, De Villiers, Gorden, Al Attiyah und Roma ist die absolute Fahrerelite vertreten.

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